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Presseinformationen

2020

15. Dezember 2020

ESA-Astronaut Matthias Maurer wählt Himmelsscheibe von Nebra als Missionslogo

Wie die Europäische Weltraumorganisation ESA mitteilte, wurde der deutsche ESA-Astronaut Matthias Maurer gestern für seine erste Mission zur Internationalen Raumstation ISS ausgewählt. Er wird voraussichtlich im Herbst 2021 für sechs Monate ins All fliegen. Seine Weltraummission steht unter dem Motto ›Cosmic Kiss‹. Für das Missionsabzeichen ließ Maurer sich von der mittlerweile weltbekannten Himmelsscheibe von Nebra inspirieren. Gleichzeitig schlägt er dabei eine Brücke zu den Pioneer-Plaketten und den Voyager Golden Records, die mit Nachrichten von der Erde auf Raumsonden im Weltall unterwegs sind.

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27. November 2020

Bund beschließt großzügige weitere Förderung und Entwicklung des Ringheiligtums Pömmelte

Seit seiner Eröffnung im Jahre 2015 hat sich das sogenannte Ringheiligtum von Pömmelte im Landkreis Schönebeck zu einem Besuchermagneten entwickelt. Seit 2005 führt dort das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt in enger Zusammenarbeit mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Universität Southampton (Großbritannien) archäologische Untersuchungen durch. 2015 wurde eine Rekonstruktion der Kreisgrabenanlage am authentischen Ort eröffnet. Trotz der durch die Coronavirus-Pandemie bedingten Einschränkungen besuchten allein von Januar bis Mai 2020 30.000 Menschen die Anlage, deren Umfeld auch weiterhin archäologisch erforscht wird.

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13. November 2020

Wissenschaftskrimi gelöst: Die Himmelsscheibe von Nebra stammt aus der frühen Bronzezeit

Die Himmelsscheibe von Nebra gilt als die älteste konkrete astronomische Darstellung der Welt. Lange Zeit war sich die Fachwelt einig, dass der Fund der Bronzezeit zugeordnet werden kann. Zwei deutsche Prähistoriker behaupteten in diesem Jahr, dass die Scheibe aus der Eisenzeit stamme und lösten damit eine Kontroverse aus. Neue Untersuchungen geben in der von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften herausgegebenen Fachzeitschrift ›Archaeologia Austriaca‹ aber nun Entwarnung: die Himmelsscheibe datiert eindeutig in die Bronzezeit.

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29. Oktober 2020

Auftakt zur GOLEHM-Initiative: Das WIR!-Bündnis zum Lehmbau in Sachsen-Anhalt stellt sich vor

Lehm ist der Baustoff der Zukunft. Der Rohstoff ist einfach über kurze Transportwege verfügbar, mit wenig Energieaufwand zu verarbeiten, komplett recyclebar und damit nahezu klimaneutral. Er ist schadstofffrei, mit Strohbeimengung wärmedämmend, diffusionsoffen und sorgt für ein optimales Raumklima. Die GOLEHM-Initiative, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Förderprogramms „WIR! – Wandel durch Innovation in der Region“, ist ein junges Netzwerk, vertreten durch Unternehmen, Bauhandwerk, private und kommunale Initiativen sowie Forschung. Es hat sich zum Ziel gesetzt, den Lehmbau in Sachsen-Anhalt zukunftsfähig zu machen. Die lössreichen Gegenden verfügen über ein einzigartiges Lehmbauerbe, das sich über Jahrtausende zurückverfolgen lässt. Mit den idealen geologischen und klimatischen Voraussetzungen ist Mitteldeutschland die perfekte Modellregion, um mit dieser Tradition nachhaltig und innovativ neue Wege im Bauwesen zu beschreiten.

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17.September 2020

Gräber und Siedlungsspuren aus Jungsteinzeit und Bronzezeit – Bilanz der archäologischen Ausgrabungen im Kalksteintagebau Förderstedt

Im Vorfeld der Erweiterung des Kalksteintagebaus Förderstedt durch die CIECH Soda Deutschland GmbH & Co. KG führt das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt (LDA) auch in diesem Jahr archäologische Ausgrabungen bei Förderstedt durch. Bereits im Frühjahr 2020 erfolgten auf der Erweiterungsfläche von insgesamt 8 Hektar erste Untersuchungen zur Qualifizierung und Quantifizierung der im Boden erhaltenen Kulturdenkmale. Seit Mitte Juni 2020 finden auf einer Fläche von insgesamt etwa 15.000 Quadratmetern archäologische Ausgrabungen statt. Das fünfköpfige Grabungsteam erfasste dabei rund 100 Befunde, die insbesondere aus der ausgehenden Jungsteinzeit (ungefähr 2800 bis 2050 vor Christus) sowie der Mittelbronzezeit (ungefähr 1550 bis 1250 vor Christus) stammen.

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9. September 2020

Neue Erkenntnisse zur Sakrallandschaft zwischen den Ringheiligtümern Pömmelte und Schönebeck

Ziel der archäologischen Untersuchungen um die beiden Ringheiligtümer, die sich am Ende des 3. Jahrtausends vor Christus in etwa einem Kilometer Luftlinie Entfernung in der Elbaue östlich der Stadt Schönebeck (Salzlandkreis) erhoben, ist es, zeitliche wie räumliche Verbindungen zwischen den beiden Stätten nachzuweisen. Die diesjährigen Ausgrabungen erbrachten dabei erstaunliche Parallelen älterer Monumente der Schnurkeramischen Kultur (ungefähr 2800 bis 2050 vor Christus), die nun als mögliche rituelle Vorläufer gehandelt werden.

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5. August 2020

Siedlung und Bestattungen aus der Bronze- und Eisenzeit bei Mammendorf entdeckt

Seit rund 20 Jahren führt das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt archäologische Dokumentationen im Vorfeld des Gesteinsabbaus bei Mammendorf durch. Der Hartsteintagebau der Firma Cronenberger Steinindustrie Franz Triches GmbH & Co. KG ist im Bereich des Ortsteils Eichenbarleben der Gemeinde Hohe Börde im Landkreis Börde gelegen. In jahrelanger enger Kooperation mit der Cronenberger Steinindustrie werden die Tagebauerweiterungen mit den archäologischen Untersuchungen in vorbildlicher Weise abgestimmt. Dies bietet die Gelegenheit, diese bedeutende Fundlandschaft besser zu verstehen und die Hinterlassenschaften der prähistorischen Bewohner zu erfassen und zu bergen. Während der diesjährigen Ausgrabungskampagne untersucht ein 6- köpfiges Grabungsteam ungefähr zwei Hektar und hat vor allem die weitergehende Erschließung der umfangreichen Besiedlungsgeschichte während der Bronze- und Eisenzeit zum Ziel.

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30. Juni 2020

Mittelalterliche Stuckskulptur aus der untergegangenen Klosterkirche zu Gerbstedt

Bedeutende Zeugnisse hochmittelalterlichen Kunstschaffens werden konserviert und erforscht

Im Bereich der ehemaligen Klosterkirche von Gerbstedt (Mansfelder Land) kamen vor allem im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts mehrere Hundert Fragmente von hochwertigen mittelalterlichen Stuckreliefs zum Vorschein, die sich größtenteils im Bestand des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt befinden. Bereits auf den ersten Blick handelt es sich um Bruchstücke von Figuren und Ornamenten unterschiedlicher Dimension und von hoher Qualität. Die großzügige Förderung der Ernst von Siemens Kunststiftung ermöglicht es nun erstmals, diesen bedeutenden Fundkomplex zu konservieren, wissenschaftlich zu erfassen und zu publizieren.

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15. Juni 2020

Abschluss des LEADER-Kooperationsprojektes ›Mittelalterliche Wandmalereien in altmärkischen Kirchen‹

Wanderausstellung und Broschüre präsentieren Projektergebnisse

In keiner anderen Region Deutschlands hat sich ein derart reicher Bestand an mittelalterlichen Wandmalereien in Kirchenräumen erhalten wie in der Altmark. Im Zuge des gebietsübergreifenden Kooperationsprojektes ›Mittelalterliche Wandmalereien in altmärkischen Kirchen‹ – durchgeführt im Rahmen des Europäischen LEADER/CLLD-Prozesses des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums – konnte dieser bedeutende kulturelle Schatz erstmals katalogartig erschlossen und interdisziplinär erforscht werden.

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1. Juni 2020

›Ringe der Macht‹

Die Sonderausstellung schließt ihre Pforten endgültig

Am Pfingstmontag, den 1. Juni 2020, schloss die Sonderausstellung ›Ringe der Macht‹ endgültig ihre Pforten. Trotz der durch die Coronavirus-Pandemie bedingten Schließung des Landesmuseums für Vorgeschichte vom 17. März 2020 bis zum 5. Mai 2020 haben insgesamt knapp 35.000 Besucherinnen und Besucher die Ausstellung in Halle (Saale) gesehen. Angesichts der Umstände zeigt man sich am Landesmuseum für Vorgeschichte mit den Besucherzahlen dennoch zufrieden.

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28. Mai 2020

Bedeutende Entdeckung bei archäologischen Ausgrabungen im Botanischen Garten

Verschollener Standort der Kirche des Klosters Neuwerk identifiziert

Unter der Projektleitung des Landesbetriebs Bau- und Liegenschaftsmanagement (LB BLSA) sollen im Botanischen Garten der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) zwei Neubauten für das Institut für Geobotanik der MLU errichtet werden. Gemäß den Regelungen des Denkmalschutzgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt führte das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt (LDA) seit 2019 an beiden Standorten archäologische Untersuchungen durch. Insgesamt wurden 583 Befunde freigelegt, knapp 30.000 Funde geborgen.

Deutlich fundreicher und auch von höherer wissenschaftlicher Relevanz erwies sich die circa 400 Quadratmeter große Grabungsfläche am Bauplatz des Herbariums. Hier nahm das LDA die Untersuchungen im März dieses Jahres wieder auf. Frühmittelalterliche Keramikfunde deuten auf eine Wiederbesiedlung des Areals ab dem 10./11. Jh. hin, bis schließlich 1116 das Kloster Neuwerk gegründet wurde.

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14. Mai 2020

Großes Lob für das Hygienekonzept im Landesmuseum für Vorgeschichte von der Stadt Halle (Saale)

Seit dem 6. Mai 2020 sind die Dauerausstellung und die Sonderausstellung ›Ringe der Macht‹ des Landesmuseums für Vorgeschichte in Halle wieder geöffnet. Zur Eindämmung der Verbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 ist dies mit der Umsetzung eines Hygienekonzeptes verbunden, das durch ein Abnahmeteam der Stadt Halle (Saale) überprüft und bestätigt wurde.

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13. Mai 2020

Neues zur Unterwasserarchäologie im Süßen See

Wie schon im Jahr 2018 und 2019 steht der Süße See auch im Jahr 2020 im Mittelpunkt eines innovativen Forschungsprojekts zur Unterwasserarchäologie. Mit Sonar, Unterwasserlaser und ferngesteuerten ›U-Booten‹ untersuchen derzeit Spezialisten des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt, des Fraunhofer-Instituts für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB) – Institutsteil Angewandte Systemtechnik (AST) und des Unternehmens Kraken Robotik GmbH die aus den Vorjahren bekannten archäologischen Strukturen.

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4. Mai 2020

Wiedereröffnung des Landesmuseums für Vorgeschichte und Fortsetzung der Sonderausstellung ›Ringe der Macht‹

Entsprechend den staatlichen Regelungen zur Wiedereröffnung von Museen und anderen kulturellen Einrichtungen wird ab dem 6. Mai 2020 das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle seine Dauerausstellung sowie die Sonderausstellung ›Ringe der Macht‹ wieder den Besuchern zugänglich machen.

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22. April 2020

Verschiebung der Landesausstellung ›Die Welt der Himmelsscheibe von Nebra – Neue Horizonte‹

Die ursprünglich für November 2020 angekündigte Eröffnung der großen Landesausstellung zur Erforschung der Himmelsscheibe von Nebra und ihrer Zeit im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle muss vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie auf Ende Mai/Anfang Juni 2021 verschoben werden.

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18. März 2020

Schließung des Landesmuseums für Vorgeschichte und Einstellung des Publikumsverkehrs des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie

Als Maßnahme zur Eindämmung des Corona-Virus Covid-19 werden die Dauerausstellung des Landesmuseums für Vorgeschichte sowie die Sonderausstellung ›Ringe der Macht‹ beginnend mit Dienstag, den 17. März 2020, bis mindestens einschließlich Montag, den 20. April 2020, geschlossen. Auf Anordnung der Stadt Halle (Saale) wurden bereits beginnend mit dem 13. März 2020 alle öffentlichen Veranstaltungen des Landesmuseums abgesagt.

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4. März 2020

»Die Welt der Himmelsscheibe von Nebra – Neue Horizonte«

20. November 2020 bis 16. Mai 2021 im Landesmuseum für Vorgeschichte Halle

Das Landesmuseum für Vorgeschichte präsentiert in einer Sonderausstellung die Ergebnisse der Forschungen rund um die Himmelsscheibe der vergangenen 20 Jahre, in einer einzigartigen Verknüpfung von Naturwissenschaft, Archäologie, Gesellschaftstheorie und Kunst. Neue Funde und Befunde aus Sachsen-Anhalt werden durch hochrangige Objekte von über 50 Leihgebern aus dem In- und Ausland (wie zum Beispiel dem goldenen Cape von Mold oder dem Goldhut von Schifferstadt) ergänzt und in bewährt exklusiver Gestaltung in Szene gesetzt. Den roten Faden bildet die zeitliche Ordnung des archäologischen Kulturguts vom Ende der Steinzeit bis in die mittlere Bronzezeit, etwa 1.400 Jahre Menschheitsgeschichte.

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27. Februar 2020

Die Himmelsscheibe von Nebra beweist: Schaltjahre gibt es schon seit 3600 Jahren

Das Jahr 2020 ist ein Schaltjahr, in dem – wie alle vier Jahre – mit dem 29. Februar ein Tag eingefügt wird, um Mond- und Sonnenjahr im Einklang zu halten. Zum ersten Mal geschaltet wurde aber schon Jahrtausende vorher, wie die piktogrammartige Darstellung auf der 2013 ins Weltdokumentenerbe aufgenommenen Himmelsscheibe von Nebra zeigt.

Das 1999 von Raubgräbern gefundene und in einer spektakulären Polizeiaktion 2002 sichergestellte Objekt aus Bronze mit Goldauflagen zeigt die weltweit älteste Darstellung astronomischer Phänomene in konkreter Form. Die Himmelsscheibe wurde mehrfach umgestaltet, die erste Phase zeigte eine Regel zur Verschaltung von Mond- und Sonnenjahr.

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18. Januar 2020

»...antiquum Arnesse...«. Buchvorstellung ›Interdisziplinäre Forschungen zur Geschichte des Arendsees (2003–2011)‹

Der Arendsee ist der größte natürliche See Sachsen-Anhalts. Die Entdeckung eines Einbaums im Jahr 2003 durch einen Sporttaucher des Tauchclubs Arendsee e.V. gab den Anstoß zu der ersten unterwasserarchäologischen Untersuchung in Sachsen-Anhalt. Es folgten bis 2011 gemeinsam mit verschiedenen Partnern mehrere taucharchäologische Untersuchungen im Arendsee sowie umfassende interdisziplinäre Forschungen. Die Bilanz hierzu liegt nun mit dem Sonderband 31 der Publikationsreihe ›Archäologie in Sachsen-Anhalt‹ mit dem Titel ›»...antiquum Arnesse...«. Interdisziplinäre Forschungen zur Geschichte des Arendsees (2003–2011)‹ vor.

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