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Fund des Monats

2024

Januar: Ein Schmuckstück aus Meisterhand – die bronzezeitliche Gewandschließe von Ballenstedt

Zwischen Ballenstedt im Südosten und Blankenburg im Nordwesten passieren Wanderer im Landkreis Harz entlang der sogenannten Teufelsmauer in einem Tagesmarsch eindrucksvoll aufragendes Felswerk. Seit der Steinzeit gibt es Hinweise auf menschliche Aktivitäten entlang dieser Teufelsmauer. Am Kleinen und Großen Gegenstein bei Ballenstedt fanden sich neben einem Bronzeschatz aus mehr als 50 verschiedenen Ringen auch Spuren einer spätbronzezeitlichen Siedlung, die zu einer Kette ähnlicher, auf Höhen gelegenen Ansiedlungen gehört. Gar nicht weit von der Siedlung an den Gegensteinen, nördlich von Ballenstedt, wurden bei einer Sondenprospektion im Sommer 2019 vom ehrenamtlichen Bodendenkmalpfleger Thomas Voigt zwei handtellergroße bronzene Scheiben entdeckt.

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Februar: Eine Urne kehrt heim

Im August 2023 kam bei einem großen süddeutschen Internet-Auktionshaus für Kunst und Antiquitäten ein Tongefäß zum Aufruf, das als ›Vase Mittelalter‹ klassifiziert worden war. Die beigefügten Fotos ergaben nicht nur ein deutlich höheres Alter, sondern auch eine überraschende Provenienz: Auf der Unterseite des Behältnisses war ein Zettel mit dem handschriftlichen Vermerk ›Kohlenwerk Dreierhaus‹ aufgeleimt, offensichtlich in den Jahrzehnten um 1900.

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März: Reichtum im verschwundenen Dorf

Erste Fundmeldungen, illegaler Sandabbau und Mülldeponierungen sorgten bereits in den 1970er Jahren für erste oberflächige Begehungen an einer Niederung des Elburstromtals bei Lübs im Jerichower Land. Spätere Prospektionen und die Analyse des bisher geborgenen Fundmaterials boten hierbei einen Einblick in die Nutzungsgeschichte des Areals, das über einen Zeitraum von etwa 6000 Jahren als Siedlungs- und Bestattungsplatz genutzt wurde.

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April: Pasta aus der Bronzezeit

Bei einer Begehung im Uferbereich des Arendsees (Altmark) haben ehrenamtliche Bodendenkmalpfleger eine bemerkenswerte Entdeckung gemacht, die neue Einblicke in die bronzezeitliche Geschichte eröffnet. Das Fundstück, ein rechteckiges Stück Bronze von der Größe eines Legosteins mit vier Löchern auf der flachen Seite, ist grün korrodiert. Im Labor des Landesmuseums wurde festgestellt, dass die Zusammensetzung des Metalls charakteristisch für die Bronzezeit ist.

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Mai: Rares und Bares – Siegelstempel und Münze aus der Altmark

Bei Flurbegehungen in der Nähe des Dorfes Höwisch konnten mit Hilfe einer Metallsonde in der Altmark 2020 zwei ungewöhnliche Funde geborgen werden: ein Siegelstempel und eine Münze.

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